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25.02.2021 | KNUST LIVE STREAM: 25.02. KNUST KLASH 27.02. TV PARTY – EIN KESSEL PUNK 28.02. MY LITTLE WHITE RABBIT

Hallo Knustler*innen

 

Aufgrund der momentanen Corona-Verordnungen finden die nächsten Konzerte als reines LIVE-STREAM Konzert ohne Zuschauer statt. Und zwar bei den nächsten 3 Terminen  im freiem Stream unter https://dringeblieben.de/

Dort können die Konzerte auch über an einem virtuellen Tresen erstandene Getränke unterstützt werden – die Zeiten sind seltsam…Wir bitten Euch, die bereits erstanden Tickets als Soli-Tickets zu nutzen, denn wir zahlen den Künstler*innen eine Festgage und beteiligen sie auch an unserem virtuellen Tresenumsatz , sobald die Kosten für die Technik-Crew des Abends abgedeckt sind. Soli-Tickets für € 10,00 zzgl. Gebühr gibt es unter den jeweiligen Vorverkaufs-Verlinkungen

 

unser Programm:

 

KNUST LIVE STREAM  

 

Do. 25.02. KNUST KLASH special guest: Brille Kollektiv – freier Stream

Solidaritätsticket € 5,00

https://www.tixforgigs.com/Event/36628

 

Am 25.02.21 ist es soweit, Sounds of Knust steht mit seiner neuen Veranstaltungsreihe in den Startlöchern. Das „Brille Kollektiv“, bestehend aus Friso Dubbeld und Claas Wille, bespielt euch mit feinsten electronic Sounds und coolen Beats. Doch wer hat die besseren Hände am Mischpult? Die Entscheidung trefft ihr!!

 

Sa. 27.02. TV PARTY – EIN KESSEL PUNK – freier Stream

Solidaritätsticket € 5,00

https://www.tixforgigs.com/Event/36620

Ein Kessel Punk: Punkrock, Schnaps und Solidarität

 

Man kann die erste Folge von Ein Kessel Punk, der selbsternannten „TV-Party“ live aus dem Knust getrost als Höhepunkt einer stetigen Entwicklung sehen. Der Entwicklung von PUNKROCK HAMBURG nämlich, einer losen Verbindung von befreundeten Punkerinnen und Punkern, die sich vor allem in Konzertbesuch, Hamburger Fussball gucken und Biergenuss übte. Seit einigen Jahren aber ist aus daraus eine Gruppe geworden, die vom Konsumieren immer mehr ins Machen kam. Es begann aus einer Laune heraus mit mit einzelnen Konzerten, ging weiter mit u.a. Punk-Bowlingturnieren und dem „ersten Punkrock Hamburg Festival der Welt“ und entwickelte sich immer weiter – vor allem, seitdem die Club-Kultur in Hamburg stillsteht. 2020 war für PUNKROCK HAMBURG das Jahr selbstveranstalteter Sitzkonzerte im Knust (solang es noch ging), Livestreams aus dem Knust (als dann nichts mehr ging) und einer legendären Silvestergala.

Und weil es ja irgendwie weitergehen muss, wurde halt jetzt gemeinsam mit den Machern des Knust das Konzept zu Ein Kessel Punk erfunden: Die Wiederauferstehung der großen Samstagabend-Unterhaltung, inklusive Livemusik, Interviews und Überlänge. Folge eins war ein Fest für alle Beteiligten ­­­– die stetig stärker angetüterten Moderatoren ebenso wie die stetig stärker angetüteterte, mitchattende Gemeinde vorm Bildschirm. Im Kern ging es natürlich um Musik, sie wurde aufgelegt und live gespielt, aber es wurde auch über sie geredet. Zum Beispiel beim Interview mit Christof Jessen von Michelle Rercords. In diesen Momenten bekam der Kessel Punk plötzlich etwas sehr Berührendes, weil klar wurde, dass die Hamburger Off-Kultur ihre Hoffnung im Moment vor allem aus einem zieht: der Solidarität untereinander. Und so lässt es sich entschieden sagen, dass dieses irgendwie warme und gute Gefühl, das Ein Kessel Punk an diesem Abend hervorrief, eben nicht nur von den vielen Schnäpsen kam.
Die zweite Ausgabe am 27.02. ab 19.30 dürfte dem in nichts nachstehen: Interviews mit einer Auszubildenden aus dem Molotow, der Siebdruckerei Impressador aus Blankenese, dem Backline-Verleih Rückkopplung aus St. Pauli und Ritchy & Ronny vom K-Klangstudio in Altona stehen auf dem Programm, dazu Livemusik von Abramowicz Acoustic und Ritchy Fondermann, und Journalist Alf Burchardt spricht über sein hervorragendes Buch „Hamburg Calling“, das die Subkultur der Hansestadt zwischen 1979 und 1985 beleuchtet.

Spätestens da dürfte klar werden, wie sehr Hamburg seit jeher von eben jener Subkultur gelebt hat und bis heute lebt. Und wie wichtig es ist, sie am Leben zu halten. Ein Kessel Punk kann dabei durchaus hilfreich sein.

 

 

So. 28.02. MY LITTLE WHITE RABBIT – freier Stream

Solidaritätsticket € 10,00

https://www.tixforgigs.com/Event/36593

https://dringeblieben.de/videos/back-on-stage-my-little-white-rabbit-live-im-knust

 

Die Hamburger Band MY LITTLE WHITE RABBIT veröffentlicht mit ihrem am 22.01.21 bei popup-records erscheinenden Album Lowest Heights den Nachfolger ihres Debütalbums. Allen Kultur-Shutdowns und Konzertausfällen zum Trotz haben sich My Little White Rabbit 2020 nicht verkrochen. Die Band hat die Zeit nicht nur genutzt, um neue Songs zu schreiben und diese im Schalltona Studio Hamburg aufzunehmen, sondern hat auch mehrere Musikvideos gedreht und drei Singles herausgebracht, bevor sie nun mit Lowest Heights das zweite Album veröffentlicht. Mit der feministischen Psychpop-Hymne „Hello Mister“ und dem Tierrechts-Plädoyer „Lucky People“ setzt die Band ihr Statement; Garagepunk-Songs mit Pop-Einschlag und Kapitalismuskritik („Rusty Nail“, „Money Maker“) sind auf Lowest Heights ebenso zu finden wie surreale Psychedelic-Nummern („Cloud of Clover“, „Bat in my Livingroom“) oder Ausflüge in lässige Synthpop-Gefilde („The M-Word“). Auf diesem zweiten Album sind My Little White Rabbit tanzbarer geworden – wer poppigen Garagenrock mit psychedelischen Ausflügen mag und sich über skurril-trippige Musik-Bonmots zwischen den einzelnen Albumtracks freut, sollte hier auf jeden Fall reinhören.

https://www.facebook.com/MyLittleWhiteRabbit/

 

 

bis bald

 

Norbert Roep

 

Knust-Patenschaft: https://www.facebook.com/events/737088330154223/

Rettet-das-Knust-Merchandise: https://knust.wizard.gmbh

 

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