FEBRUAR   MÄRZ   APRIL   |  HEUTE
VORSCHAU    ||   RSS-Feed
JAN
2011
07
Fr
Knust-Jahreseinläuten 2011 Kristofer Astroem – solo - + Tripping The Light Fantastic + World Tour Project + Dorit Jakobs
Einlass: 20.00 Uhr

Seit 1998 wandelt KRISTOFER ASTRÖM sicheren Schrittes auf Solopfaden, und wenn man seine Alben so hört, käme man kaum auf Idee, dass er bis dahin Kopf der schwedischen Post-Hardcore-Band Fireside gewesen ist.
Andererseits wird auch überdeutlich, dass dieses Korsett zu eng für einen Musiker gewesen ist, dem die Songideen nur so entfließen.
Mit Go, Went, Gone lieferte er 1998 jedenfalls ein Aufsehen erregendes, introvertiertes Meisterwerk, das seine Inspiration aus der Düsterkeit Stockholms und der Sehnsucht nach Wärme zog.
Sein zweites Alben Northern Blues entstand wieder unter Mithilfe einer Band (The Hidden Truck) und sorgte dafür, dass auch der deutsche Indie-Head seine Ohren nach Norden richtete.
Schon kurz darauf präsentierte der Schnell-Arbeiter ASTRÖM den Nachfolger Leaving Songs, der der Legende nach in einer feucht fröhlichen Studionacht spontan entstand.
Begleitet von einigen EPs entsteht 2004 das Album Loupita, das ein beeindruckendes Duett mit Britta Persson enthält, bei der die Schwermut Kristoffers offenbar auf fruchtbaren Boden fällt.
2005 zieht es ihn dann in die schwedischen Wälder, die ihn erneut befeuern: So Much For Staying Alive und The Thorskog Sessions entstehen kurz hintereinander, dann, nach einem Jahr Pause, überrascht er auf Rainaway Town (2007) mit einem gesund klingenden Pop-Ansatz.
Für sein aktuelles Album nahm sich KRISTOFER erstaunlich viel Zeit: Fast ein Jahr lang bastelte er mit Freund und Producer Johan Lindström in den Hammarby Studios in Stockholm an „Sinkadus“, doch wie zu hören ist, hat sich die Arbeit allemal gelohnt.
Neben einer außergewöhnlichen Spannbreite an Sounds und Stilen wartet das Album mit einer ganzen Reihe Gäste auf: Britta Persson ist wieder dabei, außerdem die Sängerinnen Nina Kinert und Johanna Färjhage.
Einen Gutteil der neuen Songs wird man auf der Tour zu hören bekommen, und man wird sich dabei auf stille genau so wie auf hochenergetische Momente freuen dürfen.


Tripping The Light Fantastic
Intro 02/10 (#179), S.88
„Machen wir uns nichts vor: Hätten sich die Damen und Herren von Tripping The Light Fan- tastic irgendwo zwischen London und Luton zusammengetan, würden sie schon längst das Cover des NME zieren. Denn die siebenköpfige Indiekapelle hat ein Händchen für unverschämt eingängige Popsongs. Zum Glück operieren Tripping The Light Fantastic von Hamburg aus, denn im Mutterland des Pop wäre ihnen der Rock’n’Roll-Fame ganz sicher schon längst zu Kopf gestiegen. Auf ihrem selbstbetitelten ers- ten Mini-Album verköstigen uns Tripping The Light Fantastic mit schmackhaftem Twee-Pop nach englischer Rezeptur. Süße Kalorienbom- ben wie „Playground“, „Paul and Linda“ und „Box Office Hit“ machen süchtig wie deep fried mars bars aus der Fish&Chips-Bude. Die sieben hysterisch überdrehten Stücke rocken den Takt- fuß – in ganzen 19 Minuten ist alles gesagt, was es zu sagen gibt. Für die hanseatische Indie- Instanz Revolver Club sind Tripping The Light Fantastic übrigens offiziell die „neue Hamburger Lieblingsband“. Dem kann man sich nur an- schließen: Das Album hat definitiv das Zeug zum „Box Office Hit“. Very dauerrotationsverdäch- tig.“ (Christine Franz)

World Tour ProjectWas haben namibische Breitmaulnashörner mit einer Hamburger Band zu tun?
Im Falle von World Tour Project lässt sich dies relativ leicht erklären. Zu einfach aber wäre die Erklärung, die Nashörner und Namibia würden aufgrund des Namens der Band einfach gut ins Konzept passen. Die Wahrheit sieht anders aus: Die Bassistin Kristin, befindet sich dort auf der Suche nach guten Grooves, Streifengnus und eben besagten Nashörnern.
Anlass für die weiteren 3 Mitglieder des World Tour Project einmal anders auf die Bühne zu gehen: Mehr akustische Instrumente, weniger plugged und viele neue Songs.
Dabei geht es keinesfalls um namibische Volks- oder Weltmusik sondern um eigenständigen Rock irgendwo zwischen Alternative, Psychedelia und Ausflügen Richtung Folk, immer offen für Experimente und neue Ideen.
Seit Ende 2008 existieren World Tour Project, d.h. Kristin (Bass), Susanne (Gesang), Jan (Schlagzeug) und Andreas (Gitarre). Die Geschichten der einzelnen Bandmitglieder bieten mehr als genug Stoff für die klassische Rockmusiker-Biografie: Da findet sich vom Job als Barkeeper, Fotomodell, Produzent, Designer bis hin zum Radio DJ so ziemlich alles. Den 4 geht es nicht nur darum reich und berühmt zu werden, sondern vor allem, Spaß zu haben und kompromisslos die eigene Musik machen zu können (und mal eine kleinere oder größere "Welttournee" durch Clubs).
Trotzdem muss alles stimmen. So erklärt es sich auch, das World Tour Project die legendäre Rockfotogafin Moni Kellermann zu einer Fotosession überreden konnte. Für Susanne, als größter Kurt Cobain Fan Wilhelmsburgs war das ein sehr spannender Moment, von einer Fotografin abgelichtet zu werden, die auch schon den Meister Kurt Cobain selbst fotografiert hatte. "Now we have something in common with Jane Fonda, Kurt Cobain, the Dalai Lama, Frank Zappa, Patti Smith, Lou Reed and others :-) yeah!!".
Der Gig am 7. Jan. im Knust ist eine der seltenen Gelegenheiten, die Band live zu erleben – und für die Band eine der seltenen Gelegenheiten mit Norbert mal wieder einen Averna zu leeren ;-)

Dorit Jakobs

Die Musikerin Dorit Jakobs ist gebürtige Bremerhavenerin, studiert aber z.Z. in Oldenburg. Seit ihrem 13. Lebensjahr komponiert und singt sie als Singer- Songwriterin ihre eigenen Folk-Pop Songs in englischer Sprache und kann auf diverse erfolgreiche Konzerte sowohl als Solomusikerin (Gesang und Gitarre) als auch mit Band zurückblicken.
Im Februar 2010 stellten Dorit Jakobs & Band im Polyester Oldenburg ihre neue CD vor. Die EP namens „No Sound“ enthält erstmalig Bandversionen von Dorits Songs, inklusive zwei neuer noch unveröffentlichter Stücke. Zu ihrer Band gehören Schlagzeuger und Perkussionist Hauke Krone, Bassist Dirk Brumund-Rüther und Cellist Andreas Feurich.

Seit 1998 wandelt KRISTOFER ASTRÖM sicheren Schrittes auf Solopfaden, und wenn man seine Alben so hört, käme man kaum auf

08
Sa
Mr. Review
sup. The Crooners
Einlass: 20.00 Uhr

Amsterdam, Holland, is known internationally for many things. Things like 'Coffee shops' and 'the Red light district', they ring a bell for most of us. Of lesser renown is the fact that Amsterdam is where one of the world's top-notch ska bands emerged in 1985 and they have been making essential, original ska music ever since.

Drummer Roel Ording and guitarist Arne Visser were already playing in bands around town when they met Dr. Rude, the vocalist who could cement their focus on ska and form Mr. Review in 1985. Initially, the band played many reggae songs, but quickly found their groove and replaced them with upbeat originals.

In 1988 the band recorded its very first release: the vinyl 12" 'Ice and Snow'. No record company was involved, only 500 copies were pressed. At that time there was a serious revival of ska going on, the 3rd wave.
Arne wrote down the addresses of some ska orientated record companies like 'Skank' and 'Unicorn' in Londen/England. He put a number of vinyl copies in his suitcase and headed to London. This simple approach, just ringing the doorbell and saying "hello......, I'm Arne from a dutch ska band, I'm looking for a record company" worked out. It resulted in a co-operation with Unicorn Records. First there was a Mr. Review song released on a Unicorn compilation album, than the band was urged to come up with a studio album as soon as possible!

In 1989, the band released its debut album, 'Walking down Brentford Road'. It was released at 'Unicorn-Records'. The title was a reference to the street in Kingston, Jamaica, where the original Studio One was based. Three weeks after the release the band played at the Unicorn skafest in London. Unicorn Records didn't live a long life, but the album got distributed all over the world and gave the band a strong international push.

The next few years saw several contributions to compilations, an emerge from Dutch clubs to venues and festivals all over Europe, and as with any solid touring band, Mr. Review' started to release material on a regular basis. In the year 1994 the second studio album, 'Lock, Stock & Barrel', was released.
The band appeared in the movie 'The Bombe tikt'. It was broadcasted all over Europe.

1995 was a busy year for the band, the single 'The street where I'm living' was released, it claimed the band's anti racist point of view. A thing which needed to be done in the ska scene at that time.
Late 1995 saw the release of 'Keep the fire Burning', a live album and career overview.
Mr. Review was chosen by the readers of a German ska-magazine as the best foreign band! Also the albums got rewards.
The label 'MOON RECORDS' New York released a best of album called 'One way ticket to Skaville' for the USA market.

In 1997 the mini album 'Ships that pass in the night' was the new contribution.

1998. After thirteen years the band decided to split up. The last concert took place in the bands 'home-venue' 'The Tagrijn' in Hilversum/Holland.

Mr. Review's front men, Dr. Rude and Arne Visser couldn't resist their 'no band' situation. After appearing as guests at some festivals, joining other ska bands they started up a new band in 2001 under the name 'Rude & Visser aka Mr. Review'. Visser had been writing new songs, and during live shows a mix of 'old' and 'new' was played.

2002. The mini album 'RedRum' was released. It was recorded in Cologne/Germany. It proved that Mr. Review's typical original musical identity still was 'on board'. In the following years, the band was all over Europe again and did successful tours in countries like Germany, Belgium, France, Italy, Spain, Denmark, Switzerland, Austria, Czech Republic and Greece.

2009. The name 'Rude & Visser aka Mr. Review' was changed back to 'Mr. Review'. It was close to the bands 25 years anniversary. Recordings were started for a new album.

2010. The new studio album was finished, the name 'XXV' is obvious! The album will be released October 2010 and of course the band will continue touring Europe.

Mr. Reviews' interpretation of modern ska can be described as 'European'. It's grounded in 2Tone with strong melodic structures and heavy horns, and lyrics that are cut with a seriousness not expected from most Ska bands.
 

Amsterdam, Holland, is known internationally for many things. Things like 'Coffee shops' and 'the Red light district', they ring a bell for

10
Mo
The Bishops
Einlass: 20.00 Uhr

The Bishops erinnern schwer an die Sechziger, nicht nur vom Sound her, sondern auch im Look. Da gibt es die Pilzkopf-Frisuren, die schneidigen Anzüge, die Heerscharen hysterisch kreischender Frauen. Nun ja, ganz so bekannt sind die Bishops dann doch nicht, dass sie eine ähnliche Welle der fanatischen Verehrung lostreten, wie die Beatles.
Vor allem was die Musik angeht, sind die 60s-Parallelen trotzdem nicht von der Hand zu weisen. Auch die Stones lassen grüßen. Es scheint als bewegen sich Mike (Gesang, Gitarre), Pete (Gesang, Bass) und Chris (Schlagzeug) quer durch die Jahrzehnte des Rock'n'Rolls, picken sich dabei das Beste raus und verleihen dem Ganzen eine spezifische Note.
Die Zwillingsbrüder Mike und Pete Bishop sind unzertrennlich und teilen neben vielen Vorlieben auch die Leidenschaft für Musik. Eine weitere Schwäche ist der Hang zu Pubs und allabendlichem Biergenuss. So kommt es, dass sie eines Tages in ihrer Londoner Stammpinte "The King's Head" abhängen und einen Schotten namens Chris McConville, seines Zeichens Bartender, kennenlernen.
"Ich arbeitete da, und irgendwann haben wir uns angefreundet", erinnert sich Chris. Pete stimmt zu: "Wir mochten die gleiche Musik. Und lustigerweise ist Chris Schlagzeuger." Auf ein Bier folgt das nächste und man beschließt eine Band zu gründen. Das alles passiert 2004.
Zunächst sucht die Band noch den rechten Sound: "Wir begannen ziemlich punkig. Doch irgendwann dachte ich mir: Hey, ich habe eine Stimme. Warum benutze ich sie eigentlich nicht vernünftig? Ab da habe ich mich getraut, mehr zu singen, anstatt nur wütend herumzuschreien", resümiert Mike. Daraufhin übernimmt Pete ebenfalls einen Gesangspart und Chris unterstützt fortan zwei Frontmänner an den Drums, die auf der Bühne wilde Shows abliefern.
Und das natürlich nur im richtigen Look: "Die Bands, die ich schon immer gut fand, beispielsweise die Kinks, sind natürlich maßgeblich wegen ihres Talents und der Musik so fantastisch. Aber seien wir doch mal ehrlich, diese Bands sehen auch alle klasse aus. Beatles, Sex Pistols, allesamt auch stilistisch beeindruckend", erklärt Pete. Und so treten die Zwillinge stets im adretten Anzug auf.
2006 touren The Bishops quer über den Globus und spielen über 200 Gigs, u.a. auf einigen Major-Festivals in Europa. 1234 Records signt die Jungs und releast im Mai die Debütsingle "The Only Place I Can Look Is Down" sowie die Folge-Auskopplung "Higher Now", die im September erscheint.
Auch Produzent Liam Watson (The White Stripes, The Kills, The Zutons, Billy Childish, Holly Golightly) wird auf das Trio aufmerksam und willigt ein, das Debütalbum zu produzieren, das 2007 erscheint. Aufgenommen wird die Platte in den heiligen Hallen der Toe Rag Studios, in denen man ausschließlich mit altehrwürdigem Original-Equipment aus der Zeit vor 1963 arbeitet und der Musik so den speziellen Retro-Touch verpasst.
Knapp zwei Jahre später steht der Nachfolger in den Läden. "For Now" knüpft an Album Nummer eins deutlich an. Im Mittelpunkt stehen diesmal jedoch die harmonischeren, leichteren Melodien. Es geht weniger rau zu als zuvor. Selbsternanntes Ziel der Briten: eine Referenz an den Moment, an das Jetzt abliefern. Stilistisch bleibt sich der Dreier aber treu - im Retro-Pilzkopf-Outfit betritt man auch als Vorband für James Blunt die Bühne.
Eintritt € 10,00 / 13,00

The Bishops erinnern schwer an die Sechziger, nicht nur vom Sound her, sondern auch im Look. Da gibt es die Pilzkopf-Frisuren, die

12
Mi
Golden Kanine
sup. Orph
Einlass: 20.00 Uhr

Beinflusst durch die Postrock bzw. LoFi-Musik kamen die 5 Schweden 2006 in Malmo? zusammen, es enstand die Band GOLDEN KANINE. Anfangs eher eine laute Indie- Rock Band, fingen sie aber bald an auch mit anderen Instrumenten (Mandoline, Trompete) herum zu experi- mentieren – ein eher ruhigerer ausgefeilterer Sound entstand. Nach mehreren erfolgreichen Touren durch Schweden, Da?nemark, Deutschland und
Belgien, konnten sie das deutsche Label Stargazer Records fu?r den Release ihrer ersten CD gewinnen. Das Resultat ist hat nicht nur diverse Musikjourmalisten begeistert: schon jetzt zeigt sich angesichts der Nachfrage nach dieser Band, daß es auch grosses Interesse gibt die Schweden live zu sehen. 2010 waren sie knapp 14 Tage hier unterwegs (darunter ua das Orange Blossom Festival in Beverungen).
Im Januar kommen sie fu?r 5 Shows wieder. Kurz darauf wird ihre 2. CD er- scheinen – bei Glitterhouse.

Eintritt € 10,00 / 12,00

Beinflusst durch die Postrock bzw. LoFi-Musik kamen die 5 Schweden 2006 in Malmo? zusammen, es enstand die Band GOLDEN KANINE. Anfangs eher

13
Do
22-Pistepirkko
sup. Yoyoyo Acapulco
Einlass: 20.00 Uhr

Tampere, Finland im November 2006. In der abendlichen Dunkelheit fällt der erste Schnee und dämpft die Geräusche der Nachzügler, die sich in den „Klubi“, das zentral gelegene Rockvenue drängen. An der Garderobe werden die letzten schweren Wintermäntel und Mützen platziert und drinnen öffnet sich im Schummer des Konzertsaales der schwere Bühnenvorhang.

Ganz vorne im gespannt auf den ersten Ton und Anblick wartenden Publikum: zwei weitgereiste, lebenserfahrene Musikafficinados. Aus den USA sind sie eingeflogen, dem Land aus dessen Musiktraditionen und –legenden sich das hier gleich auftretende Trio seit 25 Jahren inspirieren ließ.

Mit unterschiedlichen Gewichtungen, oft auch gleichzeitig, nährten die 3 aus Utarjärvi sich vom Protopunk New Yorks (VU, New York Dolls, Ramones, Suicide), von Country (H.Williams Sr.,Jody Reynolds), von Rock (N.Young & Crazy Horse) vom R’n’B (Bo Diddley) und Surf (L.Wray) der 50er/60er, vom Blues (Billy Boy Arnold, Howlin Wolf, J.L.Hooker), vom Pop (Carpenters, Beach Boys) und selbst von HipHop – vornämlich dem mit weibliche Protagonisten (Salt’n’Pepa, Lauryn Hill, Missy Elliot). ....und dabei ob der Perspektive von einzelgängerischen Brüdern im weitentfernten Zipfel Nordosteuropas, zwischen Wäldern, Kartoffelfeldern und Käffern zu ganz speziellen Ergebnissen kamen.

Das erste was der schwere Vorhang an Anblick freigibt sind zwei Beine. Nicht vorne am Bühnenrand, sondern - überraschend und merkwürdig weit oben - von einem Verstärkerturm baumelnd. Der spirrelige Asko Keränen hat dort oben Platz genommen und schaukelt sich nun mit trockenem, sanften und löchrigen Tönen seines alten Fender E Baß in einen schlurfigen Rhythmus zwischen Dub und Blues...

Booompff-ffff-pffakk. Das Ding bekommt Festigkeit und eine neue Gestalt: Im hinteren Bereich der Bühnenmitte ist an einem Gretsch Jazz drumkit Espe Haverinen eingestiegen. Sein Blick auf die das HiHat klopfende Plastikrassel gerichtet, als würde diese ohne den Blick aufhören zu spielen. Als drummer erinnert er an eine finnisch unalberne Ausgabe von Ringo Star, in einem trashigen Texashemd wie ein wenig eleganter Charlie Watts, wie ein etwas feinerer Ralph Molina, oder dann wieder wie eine etwas verspieltere Mo Tucker im Bo Diddley Beat.

Nach einer gefühlten Ewigkeit tritt aus dem Dunkel der rechten Bühnenseite Asko’s Bruder PK an’s Mikrofon. Ein komischer Hut bändigt seine orange-rot gefärbten, schütteren Haare. Hier und da dreht er noch ein Knöpfchen seiner custom made Versoulgitarre, die es ihm mit schnurrigem Fiepen dankt. Und plötzlich setzt er mit hoher Stimme ein und durchs Publikum rollt sich merklich eine spannunglösende Welle, lässt spontan Arme nach oben schnellen und Köpfe nicken. Doch anders als man dies von einem Hallenrockkonzert kennt. Dies hier ist eine Band der kleinen, feinen und besonderen Gesten. Ihr Auftreten ist ohne Kalkül und Pose – sondern direkte Veräußerung ihrer Sehnsüchte und ihres Könnens, mit den dazugehörigen Brüchen und in eigentümlicher Schönheit. Das kann auch mal waghalsig werden. An einem Abend wie diesem funktioniert das beim Publikum prächtig. Aber sie haben in all den Jahren schon alles mögliche gehabt.

Die beiden Amis nicken und recken ihre Köpfe bis zur letzten Zugabe. Dann drehen sie sich zueinander, nicken weiter mit breitem grinsen. David Fricke vom amerikanischen Rolling Stone: „It was a gas, dark, taut and gritty – great blues-noir” Und Kramer meint irgendwann “I don’t want to produce the next 22 album, but their best”
Nur 10 Tage dauerten die Aufnahmen im bandeigenen Altai Studio, zu denen sich KRAMER (Bongwater, Ball, Shimmydisc, Galaxie 500, Daniel Johnston, Ween, etcpp) eingeladen hatte.

Nach Zeiten vieler elektronischer Experimente hat die Band schon mit ihrem 2005er Album „Drops & Kicks“ die Spielereien beendet und die Einfachheit wieder entdeckt. Mit „(Well You Know)...“ steht dieses Konzept in voller Blüte.

 

Tampere, Finland im November 2006. In der abendlichen Dunkelheit fällt der erste Schnee und dämpft die Geräusche der

14
Fr
Hiss
Einlass: 20.00 Uhr

Frühjahr 1995 Gründung der Band HISS durch Stefan Hiss, Volker Schuh, Michael Roth, Andi Feller und Patch Pacher

1996 Veröffentlichung der Single-CD „Negerpolka“ beim Wintrup Musikverlag

März 1997 Plattenvertrag bei Intercord Tonträger GmbH, Stuttgart (u.a. PUR, Fool’s Garden, Faithless, Fettes Brot, Fischmob u.a......)

April 1997 Veröffentlichung der 1. CD „Herz und Verrat“

September 1997 Veröffentlichung der Live-EP „HISS Live“

September 1997 Nominierung des Titels „Negerpolka“ für den Rio-Reiser-Songpreis 1997. Unter 800 Bewerbern wurden 9 Songs für die Endausscheidung ausgewählt

November 1997 Verleihung des Förderpreises der SDR-2-Liederbestenliste (Musikkritikerpreis)

März 1998 Der Titel „Komm tanz mit mir“ wird auf Platz 3 der ZDF-Hitparade gewählt

April/Mai 1998 3 Wochen Support-Tour mit Achim Reichel durch Nord- & Westdeutschland

August 1998 Beim SWR-3-Countdown zum SWR-Sendestart belegen die Titel „Tanz“
und „Das Fest“ die Plätze 457 und 772 („Die größten Charts im Wildall“)

Oktober 1998 Veröffentlichung der 2. CD „Tut Buße“

1999 HISS spielt über 120 Konzerte bundesweit

Juni 2001 Der Cornelsen Verlag nimmt den Text von „Negerpolka“ als Unterrichtseinheit gegen Fremdenhass in das Schulbuch „Durchstarten“ auf.

September 2001 Veröffentlichung der 3. CD „Tränen, Tabak und Tequila“

Mai 2002 Premiere des neuen Programmes „LIEDER AN DER BAR“ in der Klag Gaggenau (für Kabarett/Kleinkunstbühnen)

November 2003 Veröffentlichung der 4. CD „Polka für die Welt“

April 2004 Deutscher Preis für Folk und Weltmusik RUTH 2004 (Auslobung: MDR /
Profolk e.V. / TFF Rudolstadt, Dotierung € 2.500,--)

2005 10-jähriges Bestehen der Band wird von Politik, Kirche und Gesellschaft
gewürdigt

Januar 2006 Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Kapelle wird eine Live-DVD und Live-CD veröffentlicht. Die Aufnahmen hierzu fanden im Ludwigsburger SCALA-Theater statt.

Februar 2007 HISS gewinnt den "Creole 2007" (Preis für Deutsche Weltmusik) in Baden-Württemberg und ist für den Bundeswettbewerb nominiert.

März 2007 Filmstart zum Spielfilm „Zur Sonne“, für den Hiss den kompletten Soundtrack des Films komponieren. Die Musiker treten neben professionellen Schauspielern auch als Akteure auf.

Dezember 2008 Veröffentlichung der 6. CD „Zeugen des Verfalls“

Eintritt € 13,00 / 16,00

Frühjahr 1995 Gründung der Band HISS durch Stefan Hiss, Volker Schuh, Michael Roth, Andi Feller und Patch

15
Sa
FC St. Pauli - SC Freiburg
Einlass: 15.30 Uhr
FC St. Pauli - SC Freiburg
15
Sa
Nils Koppruch & Band feat. Gisbert Zu Knyphausen
sup. Daantje & The Golden Handwerk
Einlass: 20.00 Uhr

Caruso & andere Möglichkeiten
Nach zehn Jahren FINK startete Koppruch seine Sololaufbahn 2007 mit einem, im besten Sinne, schörkellosen und urbanen Folkalbum. 'Den Teufel tun' (V2 Records) mit seinen aufs Wesentliche reduzierten Songs diente Koppruch bei der Arbeit am Nachfolgealbum 'Caruso' als idealer Ausgangspunkt, sich an einer deutlich aufwendig produzierten Platte zu versuchen.
Nils Koppruchs' zweites Solo-Album erscheint 2010 auf Grand Hotel van Cleef.

Im eigens eingerichteten Studio in einem Hinterhofkeller in St. Pauli experimentierte, schrieb und produzierte er über ein Jahr lang alleine, bis er schließlich befreundete Musiker zu den Aufnahmesessions einlud.
Von Anfang an war klar, dass der Gesamtsound, die Atmosphäre und der Rhythmus diesmal eine zentralere Rolle spielen sollen.
Neben den Aufnahmen im Keller nahm man Schlagzeug und weitere Instrumente mit Tobias Levin im 'Electric Avenue' Studio auf.

Bei der Auswahl der Musiker für die Songs der Platte konnten fast alle Wunschkandidaten überzeugt werden, ihren Teil beizusteuern:
Neben Koppruchs Stammband, bestehend aus Christoph Kähler (Drums) und Lars Paetzelt (Bass), arbeitete er auch seit langer Zeit wieder mit dem ehemaligen FINK-Gitarristen Oliver Stangl und dem Klavier- und Orgelspieler Reverend Ch. D. zusammen. Den Kontrabass spielten Felix Weigt und Günter Martens. Jazz-Schlagzeuger Robert Michler ist ebenfalls auf einigen Aufnahmen zu hören.
Stefan Dettl von der 'La Brass Banda' und der NDR Symphoniker Peter Dressl spielten die Bläserparts ein.

Auch Gisbert zu Knyphausen, mit dem Koprruch bereits öfters in den letzten Jahren gemeinsame Sache machte, verlieh dem Song 'Die Aussicht' seine Stimme.
Nur Helge Schneider, dessen Klavierspiel sich Koppruch für den Titeltrack 'Caruso' wünschte, lehnte dankend ab: "Das ist mir zu traurig."

Neben der Arbeit am eigenen Album produzierte Nils Koppruch auch die Musik zum Dokumentarfilm 'Wasser und Seife', der mehrfach ausgezeichnet wurde, sowie dem jetzt schon legendärem No-Budget-Hamburg-Musikflim 'Mad Boy' von Henna Peschel.
Unter seinem Künstlernamen SAM. ist Koppruch außerdem als bildender Künstler tätig. Seine Werke stellt er regelmäßig aus. 2009 entwarf und gestalte er beispielsweise den ersten Hamburger Musik-Preis 'HANS'.
 

Caruso & andere Möglichkeiten
Nach zehn Jahren FINK startete Koppruch seine Sololaufbahn 2007 mit einem, im besten Sinne,

17
Mo
anstatt blumen (Pop) + Dadda Dice (Pop) + LAN (Electronica) + special guests
Einlass: 19.00 Uhr

Info Optimistisch naiv, bodenständig und melancholisch, aber immer leidenschaftlich und ehrlich laden die Songs um die glasklare Ausnahmestimme auf ihrem Debutalbum "raus" zu einer
emotionalen Reise ein, die man, stets begleitet vom verspielten und doch wohlig warmen Sound, nicht vor Ende des letzten Tracks abbrechen will. Sängerin Lilli Born und Produzent und Songschreiber Martin Rott erhielten mit ihrer Deutsch-Pop Band bereits mehrere Preise, belegten diverse Internetradio-Charts und
wurden als Newcomer in die BigFM-Rotation aufgenommen. Mit "raus" haben die Studiotüftler ihr wundersames Erstlingswerk auf Scheibe gebannt, ab 2011 gibt es sie endlich wieder Live!
Bio Bereits 2006 avancierte anstatt blumen unter dem Namen "blaues wunder" mit ihrem feinsten Deutsch-Pop binnen kürzester Zeit zum Geheimtipp der Rhein-Neckar-Region, in der die beiden
Musiker sich mit Künstlern wie den Söhnen Mannheims, der Grönemeyer Band oder Laith al Deen die Bühnen oder Studios teilten. Nachdem sie mit ihrer Band bereits den Vision Star 2006 und gleich drei Monate später den 1. Platz beim Newcomer-Festival 2006 in österreich einheimsen konnten, kletterte der Song "Ich liebe Lieder" auf Platz 1 der Hörercharts des größten Internetradiosenders Saarlands "RMN-Radio".
Eine Babypause im Jahr 2007 offenbarte sich allerdings als Stil- und Neufindungsphase. 2008 folgten neue Songs, der Wechsel von Multitalent Martin vom Schlagzeug ans Klavier und eine neue Band gaben anstatt blumen nun den definitiven Charakter für eine langfristige Zukunft. Unter anderem erreichte anstatt blumen mit einem ihrer Songs den 'Newcomer des Monats Mai '09' bei BigFm. 2010 war es endlich soweit. Das Debutalbum "raus" wurde fertig gestellt und wird voraussichtlich im Frühjahr 2011 veröffentlicht.

Info Optimistisch naiv, bodenständig und melancholisch, aber immer leidenschaftlich und ehrlich laden die Songs um die glasklare

20
Do
Estuar + .klein
Einlass: 20.00 Uhr

ESTUAR
Estuar nennt man die trichterförmige Flussmündung an Flachküsten mit starken Gezeiten, zum Meer hin geöffnet, geprägt von kräftigen Materialschüttungen sowie Mischwasser.

Die Band: Klarer Klang, vielschichtige Musik – das ist Estuar. 2003 in Hamburg als Trio gegründet, bestreiten die Halbspanierin Helena de Pablos und die beiden Gitarristen David Holl und Jakob Heimann erste Konzerte. Nach diversen Gigs in Hamburg beschließt man, eine „ganze“ Band zu formieren und komplettiert sich durch den Schlagzeuger Felix Brill (seit 2008 Jonas Engelke) und Jochen Mehrling am Bass. Weitere Auftritte folgen. 2008 unterschreibt Estuar einen Plattenvertrag beim Hamburger Label Labelship und gewinnt im Folgejahr den kleinen, aber begehrten Hamburger Förderpreis „Krach & Getöse“. Im Anschluss an diverse Sommer-Gigs veröffentlicht Estuar im Oktober 2009 neben der limitierten 7’’-Single „Did i fall“ das Debütalbum „Felicium", produziert und gemischt von Karsten Deutschmann. Auf der erfolgreichen „Felicium“–Tour bereist die Band Anfang/Mitte 2010 ein Dutzend Städte in Deutschland.

Der Sound: Schön ausgearbeiteter Indie-Pop mit Facetten aus Country, Folk, Jazz und Chanson sowie perfekten Arrangements mit unzähligen Melodieebenen. Dabei teilen sich 2 Gitarren, Schlagzeug, Bass, Klavier, Akkordeon, Mundharmonika und mehrere böse Zungen im Kontrollwahn die Aufmerksamkeit ihrer Gäste. Neben englischen und französischen Texten fliegt auch etwas Spanisch durch die Songs.
• „Mehrstimmiger Gesang, zumeist akustische Gitarren, hier und da mal ein Bruch im glatten Sound und ein ständig verrauchtes Barflair, das sind die Komponenten, aus denen Estuar manchmal wirklich groß klingende Songs zusammenbaut.“ (Intro)
• „Estuar sind ein bunter kultureller Indie-Pop-Zirkus.“ (Melodie & Rhythmus)
• „Jeder der 12 Songs auf ‚Filicium’ ist mannigfaltiges, funkelndes Ganzes, das viele, oft unerwartete Bezüge in sich amalgamiert.“ (Notes)
• „Besitzt Charme, Schwung und Verve.“ (Westzeit)
 

.KLEIN
KLEIN which means small in german, is a Huge sensual listening experience. .KLEIN will be performing in a unique stage design build by the Hamburg based artist group "Kakao Collective" In the last three years the band played many shows including haldern pop festival, spot festival(DK) and fusion festival. .KLEIN supported kashmir and polarkreis 18 and among others. „OutsideIn“ the bands second long player, will be released in Denmark this April. "the next small thing" debuted 2006 "Gegensätze ziehen sich hier endlich mal an und flirten bis die Funken überspringen." Westzeit "Musik, so strahlend wie der blühende Baum auf dem Cover" WOM "Klein werden noch groß raus kommen. Mit dieser himmlischen Umarmung haben sie unsere Herzen jedenfalls schon im Strum erobert" Plattentests Online "...(es) gelingt .klein, gleichzeitig melancholisch und tanzbar zu sein und so eine Lücke zu füllen, die Werle und Stankowski seit ihrer Trennung im vergangenen Jahr hinterlassen haben." Intro

das projekt .klein um den musiker kratzer hat sich 3 Jahre Zeit genommen um gegensätzliche musikalische
Welten auf einen Tonträger zu bannen. Was kratzer an dieser Popmusik am meisten gefordert hat ist
seinen partylaune mit dem Verlangen nach Stille, Landschaft und Raum zu kombinieren. In Vergleichen gesprochen, seine Vorbilder Outcast mit Arvo Pärt zu verknüpfen
Das Stück symphony in M beispielsweise erzählt von dem Übergang zwischen diesen Welten. Im Stück ist bei allem aufgeblasenem Pomp
der plötzliche Absprung ins Nichts geschafft- dem Ort aus dem die Musik entstanden ist. Da klafft plötzlich
ein Graben aber keine Bridge. Live sind .Klein zu dritt unterwegs mit Kammermusikalischer Besetzung und Laptop.
Auf der Bühne ist .klein nicht als Band mit der einen Gemütslage anzutreffen, es wechseln Instrumente, Klamotten, Launen...
Mit Angst oder aber auch Jubelschreien des Hamburger Doms beginnt das Stück Gamblin Soul. Das Einsetzen eines Hiphop artigem Beat mit dem bengalisch-exotischem
Klang der indischen Basstrommel kombiniert. Im Refrain bleibt Kratzers schroffe Stimme stehen und Sängerin Mika Bajinski geht mit der Sanftheit eines Abendsterns
auf um wenig später wieder unterzugehen. Wie kurzzeitig wiederkehrende Wetterphänomene tauchen hier und da Frauenstimmen auf dem Album auf.
Mal derbe und dreckig wie in dem Coversong ´Rodeo Clowns` von Jack johnson zu hören, dann wieder samtig, lammig wie in Euphoria, unterstützt
durch die Lapsteelkünste des Hamburger musiker Jakobus Siebels(Ja König Ja)
Die Idee mit Frauen zu arbeiten kam Kratzer bei dem Song Echo. Pilar La Cruz eine in New York großgerwordene Kubanerin
regte nach einem zufälligem Treffen in einem hamburger Cafe an ,ein Lied bestehend aus zwei Akkorden und einem vier strophigen Text
aufzunehmen. Kurze Zeit später fanden sich Kratzer und La Cruz in einem hamburger Leerstandgebäude wieder mit Blick auf die deutsche Oper.
Und spielten gemeinsam diese Ballade ein. Hier entdeckte Kratzer schliesslich auch sein verlorengeglaubtes Talent zum Schlagzeug und Bassspiel
wieder. Das gesamte Album ist über den Zeitraum von zwei Jahren an unterschiedlichsten Orten aufgenommen wurden.
So gut wie nichts schien am Anfang daran geplant. Und es sah sogar zwischenzeitlich so aus als würde nie ein Schuh daraus werden.
Berufschaot Kratzer hat sich von dem Treiben inspieren lassen und nach und nach Teile zusammengefügt die ihm über den Weg liefen.
Diese Teile in ihrer fragmentarischen kleinheit fügten sich letzlich zu einem Album.
Die unterschiedlichkeit der Stücke und deren Lautstärken beschreibt die Verweigerung an dem Zirkus teilzunehmen.
Selbstbewusstsein wird abgelöst durch Selbstzweifel und beides Existiert nebeneinander wie sich vertraute Geschwister.
Am Ende der Schrauberei holte sich kratzer den in Berliner Produzenten Anders Ehlin (Soffy O) mit ins Boot
um klangliche Brücken zwischen den Stücken zu schlagen. Mitmusiker Karsten Deutschmann stand während der produktion Pate,
und Unterstzütze Kratzer mit seinem knowhow bei Arrangements, Tontechnik sowie Studioaufnahmen.
die Welt ist klein und seltsam zusammengerückt. Wir bezeugen das Universum von unserem Wohnzimmer aus, geben ein paar Suchbegriffe ein und Zoomen ran.
 

ESTUAR
Estuar nennt man die trichterförmige Flussmündung an Flachküsten mit starken Gezeiten, zum Meer hin geöffnet,

21
Fr
I Like Trains
sup. Delay Trees
Einlass: 20.00 Uhr

Nach ihrem euphorisch gefeierten Auftritt gestern Abend in Berlin vor ausverkauftem Haus, kommt diese exzellente britische Band nun ab 17. Januar auf Deutschland-Tour. Im Gepäck haben I Like Trains das zweite Album „He Who Saw The Deep“.

„He Who Saw The Deep“ ist ihr erster Release auf dem bandeigenen Label ILR, eine gewagte Mischung aus rhythmisch verschachtelten Gitarrenphrasen, dunklen Bariton-Vocals, üppiger Orchestration und heftig stampfenden Drums.

I Like Trains haben sich in Leeds gegründet, wo sie sich in dieser lebenden Musikszene nach oben gespielt haben. Sie haben 2005 ihre erste Single veröffentlicht. Weitere Singles, EPs und ein Album folgten auf unterschiedlichen Indie-Labels, darunter auch Beggars Banquet, Fierce Panda, Dance To The Radio und Fantastic Plastic. Die Band tourte intensiv durch Europa, Russland und die USA. Auch in Deutschland spielten I Like Trains bereits mehrmals. Ihr neues Album „He Who Saw The Deep“ markiert einen deutlichen Fortschritt in ihrem dunklen, atmosphärischen Sound: Es gibt Licht und Schatten. Hoffnung und Verwüstung. Die Band erweitert ihren düsteren Breitwand –Pop.Mit einem Blick in die Vergangenheit, schaut die Band nach vorne in die Zukunft.

Und die Presse quer durch die Genres liebt das neue Werk bereits, wie die Rektionen zeigen.


Das sagt die Presse zum neuen Album der I Like Trains:


„Do it yourself statt Label, Weiß statt Schwarz, Zukunft statt Vergangenheit: I Like Trains haben für ihr brillantes zweites Album mehr als nur die Schreibweise ihres Bandnamens geändert..........Auch das Klangbild ist nach wie vor atmosphärisch und dicht, Gitarren und Synthesizer sind von einem schwarz gepinselten Rhythmus-Rahmen umgeben. Aufleuchtende Melodien und ein träumerisch selbstsicheres Schlagzeug brechen diesen phasenweise auf, sprengen ihn aber nie.“ – Visions 11/2010, Schönheit der Ausgabe, Platz 3 im Soundcheck

„Es kommt ja nicht alle Tage vor, dass eine Band so völlig unabhängig von allen Genres scheint und trotzdem schon nach den ersten Gitarrenakkorden von allen gemocht wird.“ – Sonic Seducer 11/2010, Platz 3 im Soundcheck

Diese schwere, düstere Welt ist anziehend, faszinierend. Sobald das Schlagzeug im einigermaßen versöhnlichen "When we were kings" den Takt aufgenommen hat, und Martin mit seinem verführerischen Bariton die ersten Zeilen singt, ist der Hörer "He who saw the deep" verfallen.“.........Da schultert jeder Ton die ganze Last der Welt, jede Note steht für die Ungerechtigkeit des Lebens, alles ist zentnerschwer, stockdunkel, existenziell. Der einzige Trost zwischen Demütigung und Demut sind diese vier Männer aus Leeds, die, stets in Beerdigungsstimmung, eine Kerze aufstellen. Für jeden.“ – plattentests.de, Platte der Woche

„Episch und elegisch, dynamisch und atmosphärisch dicht bringen David Martin, Guy Bannister, Alistair Bowis und Simon Fogal Streicher, donnernde Drums und vorwiegend akustische Gitarren in 11 Songs zum Klingen.“ – Gothic

Nach ihrem euphorisch gefeierten Auftritt gestern Abend in Berlin vor ausverkauftem Haus, kommt diese exzellente britische Band nun ab 17.

22
Sa
Danube's Banks
Einlass: 20.00 Uhr

Danube‘s Banks: das ist energetischer Gypsy Swing mit Tanzgarantie. Die Musik Django Reinhardts wird von den Hamburger Musikern mit Elementen aus Klezmer, BalkanBeats und HipHop gewürzt.
Als Straßenband waren Sie bereits in Holland, Belgien, Ungarn, Rumänien und der Slowakei unterwegs und wurden von diesem europäischen Schmelztiegel zu einer Einheit geformt. Mit einer zeitgemäßen Variante des Hot Jazz bringen sie das tanzwütige Publikum zum Schwitzen. Optisch sieht das so aus: Sechs Jungs mit Vintage-Instrumenten im Outfit der Swingkids der 30er-Jahre geben alles.
Ob auf dem Kopfsteinpflaster, im Club oder im Zirkuszelt: diese Combo heizt mit abwechslungsreichem Programm ein.
Jetzt präsentieren sie ihr neues Album „Hot Gypsy Fire“.
 

Danube‘s Banks: das ist energetischer Gypsy Swing mit Tanzgarantie. Die Musik Django Reinhardts wird von den Hamburger Musikern mit

Danube's Banks
23
So
1899 Hoffenheim - FC St. Pauli
Einlass: 17.30 Uhr
1899 Hoffenheim - FC St. Pauli
26
Mi
A Life Divided
Einlass: 20.00 Uhr

München – Am 5. November werden die Münchner Electro Rocker von A-LIFE DIVIDED die Musikszene mit ihrer ersten Single „Heart On Fire“ entzünden. Mit dem Song macht die Formation, die von der Fachpresse bereits euphorisch als düsterere, tiefere Version von LINKIN PARK beschrieben wird, deutlich, worum es sich bei ihnen künftig drehen wird: A-LIFE DIVIDED entführen ihre Hörer zu Themen, über die man normalerweise erst nach einigen Gläsern Wein sprechen würde. Musikalisch zeitgemäß verpackt reflektieren sie Wünsche, Verlangen, Gedanken und Niederlagen, wie sie jeder kennt und bereits miterlebt hat.
„Heart On Fire“ ist die erste Singleauskoppelung des am 28. Januar über AFM/Soulfood erscheinenden Albums „Passenger“. Um das Booking von A-LIFE DIVIDED kümmern sich ab sofort Contribe.

„Heart On Fire“ ist die Hymne für all diejenigen, die gerade ihren Kampf um die Zuneigung einer anderen Person verloren haben. „Ich denke, das hat jeder von uns schon einmal erlebt“, beschreibt Sänger Jürgen Plangger. „Was bleibt, ist die verzweifelte Hoffnung und ein Wunschtraum, dem jeder gerne hinterher hängt.“
„Heart On Fire“ widmet sich damit allen verschmähten, verlorenen und verbotenen Lieben dieser Welt – und ist damit eine melancholische Hommage an die Liebe selbst.

A-LIFE DIVIDED scheuen sich nicht, den Zuhörer sehr viel näher an sich heranzulassen als die meisten anderen Bands das tun. Sie haben sich auf eine mutige Reise bis zum Kern unseres Daseins begeben. Und am Mittelpunkt der Reise A LIVE DIVIDED geboren, was übersetzt „ein geteiltes Leben“ bedeutet.

Die Zeit, um die Courage in sich reifen zu lassen, eine so persönliche, intime Note zuzulassen, haben A LIFE DIVIDED trotz ihres Newcomer-Status bereits gehabt. 2003 gegründet, hat die Gruppe bereits zwei Album über ein kleineres Label veröffentlicht und war 2006 auf Tour mit OOMPH! (zur damaligen Zeit Platz 1 in den Singlecharts), sowie 2007 mit EISBRECHER (Platz 5 in den MediaControl Albumcharts mit ihrem aktuellen Werk „Eiszeit“).
Zu letzteren besteht übrigens eine ganz besondere Verbindung: Sänger Jürgen Plangger ist seit einigen Jahren bereits als Live-Gitarrist der Formation zu bewundern. EISBRECHER-Co-Kapitän und Produzent Noel Pixx ist außerdem eng in den Produktionsprozess von A LIFE DIVIDED involviert.
 

München – Am 5. November werden die Münchner Electro Rocker von A-LIFE DIVIDED die Musikszene mit ihrer ersten Single

27
Do
OZ
Einlass: 19.00 Uhr

Bald ist es soweit - eine neue visual kei / metal Sensation aus Japan wird uns im Januar 2011 erreichen!
Die in 2004 gegründete Band OZ wird uns mit einer gehörigen Portion frischen Metals aber auch mit neuen gefühlvollen Songs wegblasen - ihr neues Album erscheint nämlich rechtzeitig zum Tourstart über CLJ Records und das europaweit.
Wer diese Tour verpasst ist selber schuld, denn es ist die erste Europatournee der Band überhaupt und man kann nicht sicher sein wann man die Band das nächste Mal wieder live zu sehen bekommt.
Infos zu den Ticketanbietern erhaltet Ihr über die Webseiten von CLJ Records www.cljrecords.com oder Eventim www.eventim.com (Deutschland Shows)
Natsuki, Aki, Tama, Nao & Zukki haben noch ein ganz besonderes Geschenk im Gepäck - nach der jeweiligen Show wird es im Club eine Autogrammstunde geben!
Nicht verpassen...
 

Bald ist es soweit - eine neue visual kei / metal Sensation aus Japan wird uns im Januar 2011 erreichen!
Die in 2004 gegründete Band

28
Fr
Clerks + The Crooners + Spittingsharks
Einlass: 20.00 Uhr
Clerks + The Crooners + Spittingsharks
29
Sa
FC St. Pauli - 1. FC Köln
Einlass: 15.30 Uhr
 FC St. Pauli - 1. FC Köln
29
Sa
Talco + The Dreadnoughts - ausverkauft
zusätzlicher Termin am 31.01.2011
Einlass: 20.00 Uhr
Talco + The Dreadnoughts - ausverkauft
Talco + The Dreadnoughts - ausverkauft
31
Mo
"Erstverkauf-Releaseparty"
Jahre 100 St Pauli – Das Konzert
Einlass: 19.00 Uhr

Einer der schönsten Tage ohne Fußball fand am 29.05.2010 statt:

Das St. Pauli Jahr100-Konzert mit Bands, die den Verein in den letzten zwei Jahrzehnten geprägt haben.

Auf der DVD finden wir die Höhepunkte der Auftritte der Punk Ikonen Slime, der mexikanischen Sankt Pauli Punks von Panteón Rococó, kettcar, The Wakes, Phantastix, The Real McKenzies und dem Kinderchor Lollipops.

Außerdem den fulminanten Auftritt von Fettes/Brot, Bela B mit Marcel Eger hinter dem Schlagzeug und die unvergessliche Darbietung des Seemannschors Hannover.
Am 31. Januar bietet der Hamburger Knust den Schauplatz des Leinwandbeweises in Form eines Public-DVD-Viewings und damit noch nicht genug, danach betreten TALCO und The Dreadnoughts den Bühnenrasen. Eine großartige Releaseparty, von einem großartigen Konzert.
 

Einer der schönsten Tage ohne Fußball fand am 29.05.2010 statt:

Das St. Pauli Jahr100-Konzert mit Bands, die den Verein in den

31
Mo
Talco + The Dreadnoughts
Einlass: 20.00 Uhr
Talco + The Dreadnoughts
Talco + The Dreadnoughts