KNUST -KURZGESCHICHTE


Das alte KNUST in der Brandstwiete.
Die Musikkneipe „KNUST“ wurde 1976 im Souterrain des „Hallerschen“ Geschäftshauses Brandstwiete 2 eröffnet. Dieser Ort hatte vorher bereits eine traditionsreiche Geschichte. Der KNUST bestand dort von 1976 bis 31.12.2001.
Der Betrieb wurde zum 31.12.2001 eingestellt, da das Gebäude einem Neubau weichen musste. Seit 2003 ist das KNUST in der alten Rinderschlachthalle (Neuer Kamp 30) untergebracht.
„KNUST“ ist ein norddeutscher Begriff und bedeutet der Kanten oder das Ende vom Brot – bekanntermaßen ist das für viele das Beste oder Leckerste vom Brot. Gerne hart – aber immer gerecht (da zwei Mal vorhanden ?).

 

20.10.2009
Der Wurststand vorm Knust hats schon in einen der besten Blogs geschafft:
http://www.mattwagner.de/blog.htm

 

Wenn ihr dazu einen Beitrag habt, meldet euch!

z.B. so:

Hi,
habe noch eine kleine Bemerkung. Mein Name ist auch Knust, ich wusste
gar nicht das es das Ende vom Brot ist.
Bin auch gar nicht so Stolz darauf.
Aber ich habe mal in einem Namenslexikon nach meinem Namen geschaut.
Ursprünglich kommt der Name Knust aus dem griechischen und bedeutet
soviel wie: "der oder das Derbe".
Ich denke ich komm mal auf ne Bier vorbei.
Mit freundlichen Grüßen aus Cuxhaven

 

Guten Tag,

Forgive me if my German is not up to par, but I am a 27 yr old man from
the US. I grew up in a small farm town with my family, and moved to the
Chicago area a few years ago.

From reading on the website, I noticed another gentleman with a few
questions about the name "Knust". Any information you could provide me
regarding the meaning or history of our name would be much appreciated.

Thank you in advance, and I look forward to a response if you get a chance.

Danke! Mark Knust

 

Hallo

Sorry I have to write this in English - my German ist jetzt sehr
schlect (keine ubung). I was so happy to find you still going after
all these years. I played at Knust at least once a month from 1979
(usually Thursdays) during Dieter's time (also played at the Kanister
across town, run by his brother Reiner). I have such good memories -
this is where I began to find a voice. I played there with Henry
Heggin, Steve Baker, Brian from the Blammers, Tony Sheridan and many
others. I now live in York, England, but for that time until 1985 I
always thought of Hamburg as my home. I still miss it so much. So
thank you for the happy memories, and also for helping save my life.
All the best, David Ward Maclean.

 

Freitag der 13.
Eintrag von Jan Woelfer am 22.09.2006 um 23:44 Uhr

aus: http://www.bestofrem.de/

Aberglaube? Volksweisheit? Tradition? Bullshit!!!
Am Freitag, den 13.04.84 gingen ich und mein Kumpel und Bandgenosse Heiner ins Knust (damals noch in der Brandstwiete) in Hamburg, wo wir in der übernächsten Woche einen Auftritt mit unserer Band Healthy Smog haben sollten, um Plakate vorbei zu bringen und Details zu der Bühnentechnik abzusprechen. Wir kamen gegen 20 Uhr, weil wir an dem Abend eigentlich noch zu einer Party wollten und trafen vor dem Club zwei Gestalten, die uns (in feinstem Südstaaten-Amerikanisch) als erste Gäste willkommen hießen. Sie hießen Peter und Bill und würden bei der Band spielen, die an diesem Abend im Knust auftreten würde. Wie die Band denn hieße fragen wir - "R.E.M." die Antwort - "our second LP is coming out this month!" - Aha! Nun waren wir an der Reihe uns vorzustellen und zu gestehen, dass wir nicht ihretwegen gekommen waren, sondern im Auftrage unserer eigenen Band und dass wir noch nie von ihnen gehört hätten. Und an dieser Stelle zeigte sich die wunderbare Natur der Südstaaten-Gentleman - sie waren keineswegs pikiert, sondern behandelten uns wie Kollegen, luden uns ein mit ihnen ein Bier aus dem Backstage-Kühlschrank zu trinken, stellten ein paar Fragen zu Hamburg und seiner Musikszene und wollten wissen, welche Art von Musik wir spielen, sehr, sehr freundlich das ganze. Wir hatten unsere Fragen und Anliegen mit dem Knust-Personal in wenigen Minuten geklärt und als es um die Frage ging ob, oder besser: wann wir auf die geplante Party gehen wollten, dachten wir, wir könnten zumindest einmal schauen wie diese freundlichen (und für unsere Verhältnisse ja auch unglaublich erfolgreichen Amerikaner - sie haben schon ein zweites Album und touren in Übersee!) so sind.
Das Knust war mittelmäßig gut gefüllt, wir saßen am Rand und die Band war zwar toll, aber auch irgendwie merkwürdig, was eindeutig an ihrem Sänger lag, der so gar nicht den goldenen Regeln für Frontmännern folgen wollte. Kaum Worte ans Publikum. Das Gesicht über weite Strecken hinter den lockigen Haaren versteckt. Kaum ein Wort der uns unbekannten Songtexten war verständlich und doch hatten wir das Gefühl sie spielten nur für uns. Natürlich kannten wir keinen Song, aber bei der Zugabe (ja, wir sind geblieben!!!) gab es dann ein unglaubliche Version von "Radar love" und auch eine nah am Original orientierte Version von "So you wanna be a Rock'n'Roll-Star" - da konnten wir mitsingen und der eigenartige Sänger lächelte uns zu. Peter und Bill grinsten uns zu, nur der Bassist schien uns nicht zu bemerken, der interessierte sich mehr für ein Mädchen vor der Bühne.
Nachsatz 1: Unsere Band löste sich im folgenden Jahr auf, aber wir haben wenigstens auf der gleichen Bühne gespielt wie R.E.M.!
Nachsatz 2: 11 Jahre später spielten R.E.M. auf der Hamburger Trabrennbahn ein großes Open-Air. Als ich (wieder mit meinem alten Kumpel Heiner!) auf dem Weg zu dem Innenraum war, blickte ich hoch in das verglaste Rennbahngebäude und sah dort oben Peter Buck stehen und die Fanmassen, die auf das Gelände strömten, beobachten. Spontan winkte ich ihm zu und er winkte sofort zurück. Ich weiß genau, dass er mich nicht erkannt hat, aber die Reaktion bewies, dass er immer noch der gleiche Südstaaten-Gentleman war, wie der den wir damals kennenlernen durften.

 

»Mein Auto ist 17 Jahre alt« - R.E.M.-Gitarrist Peter Buck über Geld, US-Politik und Randale im Flugzeug
 
Hamburger Morgenpost, 01.07.2003
 
Mit Hits wie "Losing My Religion" und "Shiny Happy People" wurden R.E.M. die Konsens-Band der 90er Jahre. Am 27. Oktober bringen die einzigen Superstars zwischen Radio-Pop und Alternative-Rock das Best-of-Album "In Time" heraus. Vor dem heutigen Volkspark-Konzert sprach die Mopo mit Gitarrist Peter Buck (46).

Mopo: Eure ersten beiden Deutschland-Gigs fanden am 13. und 14. April 1984 im Hamburger Knust statt. Was erinnerst du?

Buck: Alles! Der Club war schön, die Betreiber nett. Nur kamen fast keine Leute. Auch in Amerika haben wir mal vor einem Zuschauer gespielt. Vielleicht gucken wir mal im Knust vorbei, wenn wir in Hamburg sind, nehmen einen Drink und gucken, was sich verändert hat.

Mopo: Das Knust musste 2001 schließen. Aber im Plattenladen "Michelle" hängt noch ein Poster des Konzerts.

Buck: Echt? Muss ich sehen!

Mopo: Es hieß, ihr bekamt jüngst 80 Millionen Dollar für sechs Alben. Was hast du dir davon geleistet?

Buck: Erstens ist es nicht die richtige Zahl. Zweitens geht es mir nicht um das Geld. Weißt du, wofür ich es ausgebe? Bücher und Platten. Das ist alles. Mein Auto ist 17 Jahre alt.

Mopo: 1992 habt ihr Bill Clinton unterstützt. Greift ihr in den nächsten Präsidentschaftswahlkampf ein?

Buck: In Amerika kannst du eh nicht viel ausrichten. Jeder hier ist einer totalen Gehirnwäsche unterzogen. Damit musst du klarkommen.

Mopo: Klingt resignierend.

Buck: Ich kann jederzeit umziehen. Ich muss sogar.

Mopo: Du musstest dich 2002 auch wegen Randale im Flugzeug verantworten.

Buck: Ich sage dir: Ich will nie wieder vor ein Gericht. Das war kein Spaß. Schuld an dem Ausfall waren eine Schlaftablette und ein paar Gläser Wein. Ich habe keine Ahnung mehr, was dann passiert ist.

Das Interview führte Timo Hoffmann.

 

 

"Acht Zuschauer in Europa.
Die erste Europatour 1984 ging gründlich daneben. Den Auftritt im – winzigen – Hamburger Kellerclub „Knust“ erlebten acht zahlende Zuschauer. „Ich erinnere mich genau“, sagt Mills. „Sieben von denen waren Amerikaner, die das Plakat „Rock aus Georgia“ gelesen hatten. Wir mußten den ganzen Abend Hank Williams und solches Zeug spielen.“

Aus FOCUS Nr. 40 (1994)
Philip Wesselhöft

 

 


Das legendäre KNUST Ticket ... aus Hamburg


Danke an www.rolf-thalmann.de

 

 

 

 

7 April 1984 - Amsterdam, Holland
notes: Various press interviews
8 April 1984 - The Paradiso, Amsterdam, Holland
support: My Bloody Valentine
set: Second Guessing / Catapult / Letter Never Sent / Crazy / Pilgrimage / Seven Chinese Brothers / Talk About The Passion / Pretty Persuasion / Falling In Love Again / So. Central Rain / Sitting Still / Harborcoat / Gardening At Night / 9-9 / Little America / Radio Free Europe
encore 1: Wolves, Lower / Chicken Train / We Walk / 1,000,000
encore 2: Moral Kiosk / Carnival Of Sorts (Boxcars)
9 April 1984 - De Vrije Vloer, Utrecht, Holland
set included: The Lion Sleeps Tonight / 20th Century Boy
10 April 1984 - De Effenaar, Eindhoven, Holland
set: Time After Time (Annelise) / Pilgrimage / Seven Chinese Brothers / Talk About The Passion / That Beat / So. Central Rain / Sitting Still / Harborcoat / Gardening At Night / 9-9 / Windout / Little America / Radio Free Europe
encore: Radar Love / Second Guessing / Pale Blue Eyes / 1,000,000
12 April 1984 - Odeon, Münster, West Germany
13 April 1984 - Knust, Hamburg, West Germany
14 April 1984 - Knust, Hamburg, West Germany
u.s.w.

 


Moin, hier ein Dankeschön der Wakes, welches ich gerne weitergebe:
On behalf of The Wakes, Thanks very much for having us play in your
fantastic city for your fantastic people and football club! The
experiance was really moving for us to see such passion you just dont
get anymore at Celtic park! We really enjoyed ourselfs!
The track we will be recording this weekend in the studio so a e-mail
with the track will be getting sent to you in the next few weeks! DVD is
great also!
Missing St Pauli already.....Paul had a cry in the van on the way home
while listening to "The fans of St Pauli" (ask Ludi) The experiance
touched us all....and has made all of us life long supporters of St
Pauli and its fans!
Thanks, Chris!
sowie ein (der oben angesprochene) song vom Konzert. Weitere Folgen:
http://www.youtube.com/watch?v=5Zw9QTS8M8k

 

Hallo Knust-Team,

unser Sohn Felix wurde am 31.01.08 um 05:16 geboren. Er wiegt 4040 g und ist
53 cm groß. Ihm und seiner Mutter gehen es gut. Sie sind seit Montag wieder
zu Hause.

Vielen Dank an die Mitarbeiter die für die Durchsage von John während des
Konzertes gesorgt haben, an meine Schwägerin Andrea welche Euch angerufen
hat und natürlich an John für die Ansage.
Ebenfalls vielen Dank an den Konzertbesucher welcher uns sein Handy zur
Verfügung gestellt hat und an meinen Bruder Stefan welcher mich verdammt
schnell nach Kiel gefahren hat.
Insgesamt ein unvergesslicher Tag (A Perfect Day), mit einem viel zu kurzem
Konzert.
PS.: Könnt Ihr ein Foto von der kleinen Mitteilung machen und es mir mailen?
Meldet Euch Doch Bitte wenn John Watts / Fischer-Z wieder im Knust spielen.

Bis dann ...
Gruß aus Kiel

 

> ich habe eine kleine Frage: ich habe meine Frau - mit der ich seit über 10
> Jahren verheiratet bin - vor 18 Jahren am 28.07.1990 im KNUST auf der
> xxx´ten Engtanzfete kennen- und lieben gelernt. Wir fragen uns nun , die
> wievielte Engtanzfete dies war. Könnt ihr helfen? :o)
> Das wäre super !
>
> Herzlichen Dank - mit den besten Grüßen

 

das war die 631. Hamburger Engtanzfete im gerade nach renovierung "neu"
eröffneten Knust. (Gründung der Knust Gastronomie Betriebs GmbH).

Karsten Schölermann

 

 

info@knusthamburg.de

 

 

Die letzten Jahre war der KNUST Heimat der Norddeutschen Folk- und Rockabilly Szene, sowie einziger grundsätzlich für jede Hamburger Band offenstehender Auftrittsort der Hansestadt. Mit dem in der Presse leidlich beklagten Abriss des Gebäudes „Brandstwiete 2“ ging dieser Ort verloren.

seit August 2003:
Das historische „KNUST“ Schild wird am 30.8.2003 an der alten Rinderschlachthalle angeschraubt – und die Eröffnung des „neuen“ KNUST wird mit einer Schiffstaufe gleich (Sektbuddel wird an der Wand zerschlagen) zelebriert. Die erste „KNUST-Oscar-Verleihung findet am 28.12.2004 statt – und würdigt insbesondere die Kategorien „Höchster Pro-Kopf Umsatz“ und „Höchster Gesamtumsatz“ – beide fallen in den Bereich der trinkfreudigen Kooperationen mit den Fankreisen des „Rock`n`Roll“ (Konzerte) sowie des FC-St.Pauli (Fanpartys). Seit 2005 bemüht sich darüber hinaus der „Club van Cleef“ um Aufnahme in diese Kategorie, und mit den monatlichen Gastspielen Bernd Begemanns – mit jeweils wechselden Gästen - wird eine neue Entertainmentkategorie eröffnet.
- Maroon 5
- Kid Alex
- Die Sterne
- Rockabilly Club Hamburg
- Celtic-St.Pauli Partys
- Bernd Begemann

KNUST Betreiber seit 1966:
1966 – 1973 Fred Christmann
1976 –1983 Dieter Dombrowski
1983 –1999 Karsten Schölermann
1999 - 2001 Norbert Roep
seit 2003  Roep/Schölermann

Auszeichnungen u.a.:
Spex : „Bester Live Club“ (bundesweit) 1992, 1993
Clubprämie Kulturbehörde Hamburg: diverse Male von 1983 – 2005