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Heute im Knust
  • Hep to the Jive – presented by DJ Swingy the Kid

    Gäste: Jump Blues Syndicate DJ Pre and After Show - DJ Swingy the Kid & Friends
    • 19.12.2014
    • Beginn 21.00
    • saal

Neuigkeiten

27.11.2014 | 18.12. DOPPELSECHS LIVE 19.12. HEP TO THE JIVE 20.12. UNTITLD #4 21.12. ERDMÖBEL

Hallo KNUSTler

 

Und speziell zu Weihnachten noch mal ganz was Feines: zum 4. Advent besucht uns  endlich wieder – als Rarität eine Konzertkritik des Konzertes aus dem Jahre 2003 weiter unten –  die großartige Kölner Band ERDMÖBEL.

 

Dazu Max Fellmann in der SZ: „Erdmöbel – Zuletzt noch ein echtes Vanillekipferl von Album: “Geschenk”. Die schlauen Kölner Kammerpopper veröffentlichen jedes Jahr ein Weihnachtslied, diese neue Zusammenstellung lohnt sich allein schon des Covers wegen, auf dem die vier Musiker als befremdliches Krippenquartett rumstehen. Und die Musik, ach, die ist natürlich mandarinensüß und christbaumkugelbunt. Hochmelodische Refrains, Basslinien, die allein durch den Schnee tanzen könnten, Posaunen voll Melancholie, dazu Texte, so fein gedrechselt wie Weihnachtsfiguren aus dem Erzgebirge. Hübsch die deutsche Version von “Last Christmas”, euphorisch die Silvesterversion von “Erster Erster”, besonders rührend aber ist das letztjährige Erdmöbel-Weihnachtslied “Ding Ding Dong (Jesus weint schon)”. Ja, so kann das was werden mit diesem Fest. Oh kommet doch all.“

 

Unsere Neuzugänge:

 

19.02. FEINE SAHNE FISCHFILET

20.03. FRENZY sup. The Rusty Robots

11.04. JESPER MUNK

21.04. DISTANCE, LIGHT & SKY feat. Chris Eckman

06.05. KASALLA

26.06. BLIND MAN’S GUN

 

Unser Programm:

 

Do. 18.12. 19.30 Uhr DOPPELSECHS LIVE – Die große Weihnachtsgala   Eintritt € 13,00

 

Gäste:  JEANNINE MICHAELSEN, PATRICK OWOMOYELA, JAN-PHILIPP KALLA + SPECIAL GUEST!

 

“Der berühmt-berüchtigte Fußball-Talk bittet zur Weihnachtsgala. Im Hamburger KNUST feiern DoppelSechs Chefredakteur von Bültzingslöwen und Herausgeber Zeisler das Fest mit ihren zahlreichen und ergebenen Anhängern.

Die letzten Jahre haben gezeigt: DoppelSechs kann Weihnachten! Der alljährliche Christmas-Bam besticht durch christkindliche Fußball-Liebe, überraschende Gäste & Geschenke und dem hochseriösen Fußball-Jahresrückblick auf 2014 – in dem einiges passiert ist: Falko Götz muss seinen Trainertraum in Aue austräumen, Nicklas Bendtner erklärt Downtown Wolfsburg zum it-place schlechthin und die Fußballnationalmannschaft spielt nicht mehr Fußball, sondern schickt nur noch Messages in die weite Welt.

Bei den Gästen wurde diesmal ins ganz obere Geschenkregal gegriffen, DJ g.weida ist wie immer musikalischer Premium-Content und die Humor-Ebene der Show kann sich mit dem Fun-Freitag auf Sat1 messen.“

https://de-de.facebook.com/DoppelSechs

 

Fr. 19.12. HEP TO THE JIVE  Gast JUMP BLUES SYNDICATE Eintritt € 18,00

 

DJs: DJ SWINGY THE KID & Friends

 

“JUMP BLUES SYNDICATE  ist eine American-Roots Band. Sobald die Boogie Maschine anläuft kann von der ersten bis zur letzten Minute getanzt werden. JBS begeistern mit dem Sound der 1940er bis frühen 60er Jahren : Der Leidenschaft des Rhythm’n’Blues, der rohen Energie des Rock & Rolls und der sinnliche Lebensfreude des Swing und Mambo’s. Das Programm ist so abwechslungsreich wie die Musik dieser Ära. Authentisch und mit eigenem Charme präsentieren sie Genre-Klassiker, verschollene Perlen oder Interpretationen aktueller Songs im Stil der Zeit.

http://jump-blues-syndicate.jimdo.com/

 

Sa. 20.12. 13.00 Uhr   FC ST. PAULI – VFR AALEN

 

Das Trauerspiel geht weiter – wie immer umsonst & in Farbe in Bar + Wintergarten

 

Sa.  20.12. 22.00 Uhr  UNTITLD #4   Eintritt € 12,00

 

DJ VITO & friends: „BIRTHDAY BASH“ #3

 

„Auf den letzten Samstag (20.12.) vor Weihnachten ziehen wir die Bescherung in diesem Jahr vor & feiern mit einigen speziellen Gästen & Freunden „DJ Vito & friends“ im Knust. Zu den ersten beiden Ausgaben haben sich u.a. Samy Deluxe, Afrob, Megaloh, Flo Mega, Ali A$, MoTrip, Mine, Matteo Capreoli, DJ Stylewarz, DJ Dynamite & DJ Saint One zum Familientreffen eingefunden. Wer bei Runde Nummer 4 dabei ist, soll aber erst einmal eine Überraschung bleiben. Aber, keine Sorge, wir knüpfen hier an.“

https://de-de.facebook.com/events/1042828369079355/

 

So. 21.12. 19.00 Uhr  ERDMÖBEL  Eintritt € 25,00

 

„Und weil jeder weiß, dass es von den seelischen und körperlichen Zerrüttungen, die ein ordnungsgemäß exekutiertes Metal-Konzert anrichten kann, nicht weit ist zum Weihnachtspop – deshalb noch ein Wort von der fabelhaften Indie-Band Erdmöbel zum katastrophalen Charity-Pop-Projekt “Band Aid 30 Germany” und dessen Initiator Campino von den Toten Hosen:

“In den Achtzigern”, sagte Erdmöbel-Mitglied Ekki Maas vor ein paar Tagen auf Zeit-Online, “da gab es dieses ,Nackt im Wind’, bei dem sie alle mitgemacht haben. Grönemeyer, Westernhagen, Nena. Lindenberg. Das hab ich mir gekauft, um hinterher beweisen zu können, wie schlecht die Welt ist. Das ist so ein fürchterliches Lied, und die Teilnehmer wirkten so unsympathisch dabei. Jetzt passiert wieder sowas. Ich versteh das nicht.”

Wie schön, dass Erdmöbel mit ihrem neuen Album “Geschenk” gerade selbst ein Gegengift aufgenommen und damit das Unmögliche schaffen, ein charmantes Weihnachtspopalbum. Und das auch noch auf Deutsch! Allein der neue Text für die Erdmöbel-Cover-Version von Wham!s “Last Christmas” ist so irrsinnig gut: “Weihnachten / Ist mir doch egal / ich bin drei Karat / Kau-gummi-Automat.” SZ

 

„Man könnte sagen, mit den Liedern der Kölner Band ERDMÖBEL  ist es wie mit Kirchenfenstern: Von außen wirken sie manchmal grau, bleiern. Wenn man dann drinsteht in den Liedern, sich umdreht und auf die Texte schaut, die vom Sonnenlicht der Musik durchstrahlt werden, dann leuchten all diese Begriffe in neuem, nie gekanntem Farblicht.“ Alex Rühle, SZ

 

„Gesehen! Erdmöbel / 30.10.03, Hamburg, Knust

 

Auch Särge können lustig sein    Text: Arne Rauscher

 

Die Kölner Band Erdmöbel (ostdeutsch für “Sarg”) tourt schon seit einiger Zeit durch das Land und tritt in mehr oder weniger loser Abfolge mal an diesem Ort, mal in jener Gegend auf. In der letzten Oktoberwoche führte sie ihr Weg in den Norden, und dabei auch in den “neuen” Knust im Hamburger Schlachthof (der “alte” Knust am Speersort hat ja vor einiger Zeit dicht gemacht).

Wer denkt, der leise, sanfte Songwriter-Pop dieser Band wollte am liebsten zu Hause auf der Couch oder beim Spülen gehört werden, der irrt. Beim Konzert schlägt einem ein Übermaß an guter Laune entgegen, die ein normaler Mensch gar nicht aufbringen kann und die man beim Hören der Platte gar nicht so erwartet hatte. Die Erdmöbel waren – vor, während und nach dem Auftritt – fröhliche Leute, die ihre Musik mit ebenso großer Freude spielten. Das freute auch das Publikum, und die Band freute sich daraufhin noch mehr, und das Publikum dann auch wieder, und das alles machte großen Spaß!

Der Spaß begann schon mit dem ersten Lied “Flamingo”, das auch die aktuelle Platte “Altes Gasthaus Love” eröffnet und das Motto dieses Abends ausgab: “Summe nnnnnn, lächeln!” An dieses Motto hielten sich dann auch Bandmitglieder und Besucher für den Rest des Konzerts, wobei das fast permanente Lächeln in den Gesichtern sämtlicher Erdmöbel (nebst Gastmusiker am Kontrabass) von einer beinahe schon bedenklichen Fröhlichkeit zu sein schien. Auf diese Weise spielten sie mit souveräner Leichtigkeit über eine Stunde lang, und zwar fast alle Lieder der neuen Platte (live ganz besonders gut: “In den Schuhen von Audrey Heburn”) und ein paar ältere Hits (“Tätowiert von innen”, “Wette unter Models”).

Die ebenfalls sehr schöne “Busfahrt” haben sie übrigens – als einziges Lied der neuen Platte – leider nicht gespielt, aber man kann ja auch nicht alles erwarten. Dafür gab es zwischen den Liedern stets lustige Ansagen und launige Erzählungen. Sänger Markus Berges sang live genauso hervorragend wie auf Platte (das ist ja nicht selbstverständlich), die Lieder waren optimal arrangiert, und der Klang war genau richtig abgemischt – und vor allem die Version von “Der blaue Himmel”, die die Erdmöbel hier spielten, war absolut fantastisch und hätte ruhig noch viel, viel länger dauern dürfen, als sie gedauert hat (eine geschätzte Viertelstunde). Alles passte also an diesem Abend. Und es hätten sicher viel, viel mehr als die anwesenden 100 Besucher (schön wär’s: es waren genau 67 Zahlende-NR)  ihren Spaß an diesem Konzert gehabt.“

 

 

Und sonst noch:

 

Do. 18.12. Hasenschaukel – About Songs: SCHULZE & FOREVER

Fr. 19.12. Music Star, Norderstedt: INFAMIS

 

 

Bis dann

 

 

Norbert Roep

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